Der TuS Ahausen und Ju-Jutsu sind seit nunmehr 42 Jahren eng miteinander verbunden. Leider hat die Corona-Pandemie das Trainingsaufkommen in den letzten zwei Jahren erheblich beeinträchtigt, aber der Re-Start steht unmittelbar bevor:

Ab Dienstag, 26.04.22 wird der Trainingsbetrieb sowohl in der Kinder- als auch in der Erwachsenenabteilung wieder aufgenommen.
Für das Erwachsenentraining konnten zwei neue Trainer gewonnen werden. Es sind Ramona Samland, 4. Dan Ju-Jutsu und Malte Raatz, 3. Dan Ju-Jutsu. Beide sind erfahrene Sportler mit umfangreicher Ausbildung und langjähriger Trainertätigkeit.

Zum Erwachsentraining sind alle ab 14 Jahren, ob Anfänger, Ehemalige, Interessierte, Wiedereinsteiger und
Ju-Jutsuka herzlich willkommen. Gleiches gilt für das Kindertraining für alle ab 8 Jahren.

Das Training findet ab 26.04.22 jeweils dienstags in der Turnhalle an der Grundschule Ahausen statt:
Kindertraining von 18.00 bis 19.30 Uhr
Erwachsenentraining ab 19.30 Uhr

Text und Bild:
Wolfgang Kroll,
Spartenleiter des TuS Ahausen

Ab dem Mittwoch, dem 1. Dezember 2021, hat der Landkreis die Warnstufe 2 ausgerufen. Das bedeutet für die Sportausübung in Räumen 2G+ und für draußen 2G, dabei ist in Umkleiden und Duschen immer 2G+ anzuwenden. Dies würde einen immens hohen Aufwand (Kontrolle und Dokumentation) und eine hohe Verantwortung für die Übungsleiter bedeuten. Darüber hinaus ist es aus Sicht des Vorstandes angesichts der hohen Inzidenzwerte fast unmöglich unseren Mitgliedern ein Sportangebot anzubieten, welches absolut risikofrei bezogen auf eine Ansteckung ist. Daher haben wir uns dazu entschlossen, dass ab diesem Termin bis auf weiteres alle Sportangebote des TuS in Präsenz eingestellt werden. Ob und in welchem Rahmen es wieder Online Sportangebote geben erfragt ihr am besten mit eurem Übungsleiter. Hier spielt sicherlich auch die weitere Entwicklung eine entscheidende Rolle.
Uns ist diese Entscheidung nicht leicht gefallen, wir denken aber, dass die Gesundheit aller Vorrang hat. Gleichzeitig sind wir uns sicher, dass ihr auch diesmal wieder durchstartet, wenn es wieder gesundheitlich vertretbar ist.
Vielen Dank für euer Verständnis und bleibt gesund!

Euer Vorstand

Stock- und Messerabwehr als Traditionslehrgang
Ehrung für Volker Raddatz vom TuS Ahausen

Mitte Oktober fand in Ahausen (Landkreis Rotenburg) ein Landeslehrgang des Niedersächsischen Ju-Jutsu-Verbandes (NJJV) als „Georg-Riebartsch-Gedächtnislehrgang“ statt. Diesem Traditionslehrgang, der einmal jährlich im Bezirksfachverband Lüneburg angeboten wird, sind 52 Ju-Jutsuka aus ganz Niedersachsen auf die Ju-Jutsu-Matte gefolgt. Kein Wunder, denn die Lehrgangsleitung hatte der bundesweit bekannte Trainer aus Braunschweig, Stefan Matthiesen (5. Dan Ju-Jutsu, Trainer A). Ein Garant für interessante und kurzweilige Lehrgänge, der es immer wieder versteht, die Lehrgangsteilnehmenden in seinen Bann zu ziehen.
Zu Beginn des Events wurde aber zunächst der Sportler Volker Raddatz vom TuS Ahausen für seine über 30-jährigen Verdienste um das Ju-Jutsu vom Vizepräsidenten des NJJV, Bernd Kunze mit der Ehrennadel Breitensport in Bronze ausgezeichnet. Eine gebührende Auszeichnung des NJJV für einen zuverlässigen und sympathischen Sportler.
Die Lehrgangsinhalte haben neugierig gemacht: „Einfach unbestechlich! – Verteidigung gegen Angriffe mit Stock und Messer“.
Der Referent brachte es aber für alle zunächst auf den Punkt: „Bei Waffenangriffen immer Abstand wahren, die Waffe im Auge behalten und wenn möglich, sich zügig vom Angreifer entfernen“. Leider ist dieses aufgrund von örtlichen Gegebenheiten nicht immer möglich, deshalb das Erlernen von Verteidigungstechniken. Der Ju-Jutsuka hat die größte Chance, unbeschadet aus einer Situation zu kommen, wenn er die Abwehrtechniken immer wieder übt. Das drillmäßige Wiederholen gibt Sicherheit und verhindert Schlimmeres. Die Abwehr muss ohne zu überlegen möglich sein!
Für viele Teilnehmende war es auch eine Weiterbildung. Aus diesem Grund waren in der Turnhalle viele hochgradige Schwarzgurtträger, die das Thema für ihre Trainer-C-Lizenzverlängerung nutzen und die Lehrgangsinhalte als Trainer in ihren Vereinen umsetzen, zumal die Waffenabwehr auch Inhalt des Prüfungsprogramms ist.
Die Lehrgangsmethodik von Stefan Matthiesen machte es den Sportlerinnen und Sportlern leicht, letztendlich über drei Stunden im Thema zu bleiben, ohne das Stress, lange Weile oder Konzentrationsprobleme aufkamen. Die langjährige Referentenerfahrung machte den Lehrgang mehr als kurzweilig. Kein Wunder, das es zum Ende des Lehrgangs stürmischen Applaus und ein kleines Präsent vom Verein gab.
Der nächste Traditionslehrgang ist bereits für 2022 in Winsen (Luhe) geplant. Hier hat Georg Riebartsch vor 50 Jahren zum ersten Mal Ju-Jutsu in Winsen angeboten. Ein guter Grund für ein erneutes Lehrgangstreffen.

Text und Fotos:
Wolfgang Kroll

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